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Speisekarte · Paris 12

Die Speisekarte von Ty Louis

Eine saisonale bretonische Karte, frisch in unserer Küche zubereitet, mit Produkten von Erzeugern, die wir beim Namen nennen. Die bretonischen und französischen Namen der Gerichte bleiben stehen, mit einer Erklärung auf Deutsch. Keine Crêpes, keine Galettes.

Vorspeisen

  • Verkostung von Andouilles de Guémené

    11 €

    Vom Atelier Argoat, mit Buchweizenbutter.

    • Glutenfrei
  • Zwiebelsuppe mit Zwiebeln aus Roscoff

    9,80 €

    Zwiebeln der Familie Quéméner, per Bahn und Lastenrad geliefert. Mit Emmentaler überbacken, Croûtons, frische Kräuter.

  • Nuggets von Jakobsmuscheln aus Erquy

    15 €

    Hausgemachte Mayonnaise mit bretonischem Curry.

  • Tatin von Foie gras der Ferme du Luguen

    14,50 €

    Auf hausgemachtem bretonischem Mürbeteig. Im Winter mit gewürztem Apfelkompott, in der warmen Jahreszeit mit Erdbeeren und Kampot-Pfeffer.

  • Taschenkrebsfleisch auf getoasteter Brioche

    15 €

    Traubenkernöl, aromatisiert mit Hummer von der Île de Groix.

  • Halber gebackener Camembert mit Buchweizenhonig aus Fouesnant

    10 €
    • Glutenfrei
  • Bretonische Bio-Sardinen der Maison Gonidec

    12,80 €

    Mit Toast und Buchweizenbutter.

Hauptgerichte

  • Breiz’h Burger im Blätterteig

    21,50 €

    Speck, Kuhmilch-Tomme, Sauce tartare, Rindfleisch-Patty (Herkunft Frankreich), Kompott von Roscoff-Zwiebeln mit Cidre Kerné, hausgemachte Pommes frites, grüner Salat.

  • Galette-saucisse, neu interpretiert, mit Savora-Chantilly

    17,80 €

    Zwiebeln aus Roscoff in drei Texturen, bretonische Wurst der Maison Beucher, hausgemachte Pommes frites, grüner Salat.

  • Handwerkliche Andouillette, von Hand mit Leinenschnur gebunden

    24,80 €

    Ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe, mit heißem Wasserdampf entfettet, hausgemachtes Kartoffelpüree, bretonischer Bio-Estragonsenf.

    • Glutenfrei
  • Kig ha farz

    29,80 €

    Der bretonische Pot-au-feu aus dem Léon, 4 Stunden geschmort: Backe, Haxe und geräucherter Bauch, weiße Rüben, Steckrübe, Karotten, grüner Kohl aus Lorient, Farz aus Buchweizen mit Rosinen, Lipig-Sauce separat.

  • Frigousse aus dem Pays de Redon

    23,80 €

    Geflügelbrust, in Cidre Kerné gegart, mit Sahne, Pilzen, Roscoff-Zwiebeln, Maronen und Speck. Dazu eine Mousseline von Sandkarotten aus Roscoff.

  • Miso-Brühe mit bretonischen Algen

    18,80 €

    Wachsweiches bretonisches Bio-Ei, Soba-Nudeln aus Buchweizen, Pilze, Roscoff-Zwiebeln, frische Kräuter.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Bretonische Bio-Sandkarotten aus Roscoff in vier Texturen

    17,90 €

    Roh in Sauce vierge mit Orange, in Miso gegart wie ein Stück Fleisch, als Mousseline und als Pickles, grünes Kräuteröl.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Choucroute de la mer (Sauerkraut mit Fisch)

    21,80 €

    Geräucherter Schellfisch, Lachs, Seelachs, Schalotten-Buttersauce, kleine Kartoffeln und Sauerkraut.

    • Glutenfrei
  • Jakobsmuscheln aus Erquy

    29 €

    Pastinaken-Mousseline mit Vanille, kandierte Pastinaken, Zitronensauce.

Desserts

  • Lauwarmer Kouign-amann mit einer Kugel Eis von Jampi

    12,80 €

    Eissorte nach Wahl.

  • Hausgemachter Far breton mit Pflaumen

    9 €
  • Brioche als Pain perdu, Karamell mit gesalzener Butter, Eis von Jampi

    9,80 €
  • Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern, Buchweizen-Crunch

    9 €
  • In Cidre Kerné pochierte Birne

    9,80 €

    Wintergewürze: Vanille, Zimt, Sternanis.

  • Verkostung gereifter bretonischer Bio-Käse

    14,50 €

    Laiterie Kerguillet: Timanoix, Gwen, Lorientais und Ty Gwen.

    • Glutenfrei
  • Champagne gourmand

    15 €

    Ein Glas Champagner und 4 bretonische Mignardises: ein Stück Kouign-amann, eines Brioche, eines Far und eine Kugel Eis nach Wahl. Auch als Variante mit Kaffee, Tee oder Kräutertee, oder als Digestif mit der bretonischen Spirituose Ihrer Wahl.

  • Eisbecher der Maison Jampi

    Ein bis vier Kugeln, Sorten nach Wahl. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Kugeln, fragen Sie einfach im Restaurant.

Saisonale Karte, in unserer Küche zubereitet, direkt von bretonischen Erzeugern bezogen. Kig ha farz steht von Oktober bis Mai auf der Karte. Alle Preise inklusive Steuern und Service.

Mittags

Das Mittagsmenü

Der schnellste und günstigste Weg, bei uns bretonisch zu essen, und das, was die Nachbarschaft unter der Woche bestellt.

Tagesgericht

17,80 €

Jeden Tag drei zur Wahl: Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Die schnellste Variante, wenn die Zeit knapp ist.

Zwei Gänge

21 €

Vorspeise und Hauptgericht, oder Hauptgericht und Dessert.

Drei Gänge

25 €

Vorspeise, Hauptgericht und Dessert.

Mittags von Dienstag bis Samstag. Wenn Sie wenig Zeit haben, rufen Sie vorher an (06 73 08 54 13): dann sind Tisch und Bestellung bereit, wenn Sie ankommen.
Französische Essensgutscheine (titres-restaurant) werden angenommen, auf Papier und als Karte.

Zum ersten Mal hier?

Was bestellen?

Manche dieser Namen sind selbst für Franzosen neu. So würden wir Sie beraten.

Sie wollen das Bretonischste auf der Karte

Von Oktober bis Mai den kig ha farz: Buchweizen und lange geschmortes Fleisch, ein Gericht, das die Bretagne fast nie verlässt. Das ganze Jahr über die neu interpretierte Galette-saucisse: gleicher Buchweizen, gleiche Region, keine Crêpe weit und breit.

Sie kommen wegen des Meeres

Die Choucroute de la mer mit geräuchertem Schellfisch, Lachs und Seelachs in einer Schalotten-Buttersauce. Oder zum Auftakt die Bio-Sardinen der Maison Gonidec auf Toast mit Buchweizenbutter.

Sie essen vegetarisch

Zwei vollwertige Hauptgerichte, keine Beilagen: die Sandkarotten aus Roscoff in vier Texturen oder, im Winter, die Miso-Brühe mit bretonischen Algen und Soba-Nudeln aus Buchweizen. Beide sind glutenfrei.

Sie haben nur noch Platz für ein Dessert

Den lauwarmen Kouign-amann mit einer Kugel Eis von Jampi. Er ist der Grund, warum viele wiederkommen.

Sie wollen trinken wie in der Bretagne

Cidre statt Wein. Fragen Sie nach einem flaschenvergorenen bretonischen Cidre, wir empfehlen Ihnen den passenden zu Ihrem Teller.

Abends, mit viel Zeit

La Traversée bretonne

53 € pro Person

Ein festes Menü in vier Akten, zum langsamen Genießen am Abend. Entstanden für die Networking-Dinner von Linkeat, heute für alle Gäste. Die drei Cidres und die drei Liköre sind im Preis inbegriffen; nur das Glas Wein der Speisenbegleitung kommt extra dazu.

01

Die Ankunft

Drei Cidres zum Probieren, nebeneinander: naturell, mit Kastanie, mit Buchweizen. Dann kommt ein großes Brett zum Teilen in die Tischmitte.

  • Tatin von Foie gras
  • Taschenkrebsfleisch mit bretonischem Curry
  • Andouille de Guémené
  • Terrine mit Cidre und Roscoff-Zwiebeln
  • Eine Vorspeise des Moments
02

Land und Meer

Dann das Hauptgericht, das den Abend entscheidet.

  • Choucroute de la mer mit geräuchertem Schellfisch
  • Galette-saucisse, neu interpretiert
  • Geschmortes Geflügel aus dem Pays de Redon
  • Breiz’h Burger im Blätterteig, mit Roscoff-Karotten in vier Texturen

Eines nach Wahl

03

Die Begleitung

Ein Glas Wein, passend zum gewählten Teller. Die Speisenbegleitung wird Ihnen am Tisch vorgeschlagen.

Wein wird extra berechnet, nicht im Menüpreis enthalten

04

Bretonische Süße

Ein großzügiger Dessertteller zum Teilen, dann drei bretonische Liköre.

  • Eis von Jampi mit bretonischem Mürbegebäck
  • Kouign-amann
  • Far breton
  • Brioche mit Karamell aus gesalzener Butter
  • Fine de Bretagne, Erdbeerlikör aus Plougastel, Élixir d’Armorique

Das Menü im Detail, mit Fotos (auf Französisch)

Woher es kommt

Erzeuger mit Namen

Fast jede Zeile der Karte trägt einen Namen, und genau darum geht es. Die Andouille kommt vom Atelier Argoat, die Sardinen von der Maison Gonidec, der Käse von der Laiterie Kerguillet, die Wurst von der Maison Beucher, die Foie gras von der Ferme du Luguen, das Eis von Jampi, Zwiebeln und Karotten aus Roscoff, der Honig aus Fouesnant.

Alicia und Julien, die das Haus führen, fahren in die Bretagne, um diese Erzeuger kennenzulernen, statt aus einem Katalog zu bestellen. Wer wissen möchte, wer was anbaut, findet auf unserer französischen Seite zu unseren Erzeugern Fotos von unterwegs.

Vor der Bestellung

Fragen zur Speisekarte

Gibt es Crêpes oder Galettes?

Nein, und das ist Absicht. Ty Louis ist ein bretonisches Restaurant ohne Crêpes und ohne Galettes auf der Karte. Wir servieren den Rest der bretonischen Küche: Buchweizen, gesalzene Butter, Wurstwaren, Meeresfrüchte, Schmorgerichte und Cidre. Paris hat ausgezeichnete Crêperien, und wir empfehlen Ihnen gern eine.

Gibt es ein Mittagsmenü?

Ja, mittags von Dienstag bis Samstag: ein Tagesgericht für 17,80 € (Fleisch, Fisch oder vegetarisch), zwei Gänge für 21 € oder drei Gänge für 25 €. Wenn Sie es eilig haben, rufen Sie vorher an, dann ist alles bereit.

Gibt es ein Degustationsmenü?

Ja. „La Traversée bretonne“ ist ein festes Menü in vier Akten für 53 € pro Person: drei Cidres und ein Brett zum Teilen bei der Ankunft, ein Hauptgericht nach Wahl, eine Weinbegleitung, dann ein Dessertteller zum Teilen mit drei bretonischen Likören. Cidres und Liköre sind inklusive, das Glas Wein wird extra berechnet.

Gibt es vegetarische Gerichte?

Ja, und zwar richtige Hauptgerichte: die Sandkarotten aus Roscoff in vier Texturen und, in diesem Winter, die Miso-Brühe mit bretonischen Algen, wachsweichem Ei und Soba-Nudeln aus Buchweizen. Beide sind glutenfrei. Die vegetarischen Gerichte wechseln mit den Jahreszeiten.

Gibt es glutenfreie Gerichte?

Eine ganze Reihe, denn Buchweizen enthält kein Gluten. Gerichte, die wir glutenfrei servieren können, sind auf der Karte markiert. Wie in jeder Restaurantküche: Sagen Sie es bei der Bestellung, dann prüfen wir die Details für Sie.

Wann gibt es kig ha farz?

Von Oktober bis Mai. Es ist ein Wintergericht, und wir servieren es lieber in der Saison als das ganze Jahr. In den wärmeren Monaten wird die Karte leichter.

Ist der Service im Preis enthalten?

Ja. Die Preise auf der Karte enthalten Steuern und Service, wie überall in Frankreich. Trinkgeld wird nicht erwartet, ist aber immer willkommen.

Welche Karten werden akzeptiert?

Bank- und Kreditkarten, Bargeld und American Express, was in Pariser Restaurants keine Selbstverständlichkeit ist. Französische Essensgutscheine (titres-restaurant, auf Papier oder als Karte) werden angenommen, Chèques-vacances nicht.

Ist die Karte bei meinem Besuch dieselbe?

Im Großen und Ganzen ja, aber nicht genau. Die Karte folgt den Jahreszeiten und dem, was unsere bretonischen Erzeuger liefern, einzelne Gerichte wechseln also. Der Geist bleibt: Erzeuger mit Namen, Kochen in der eigenen Küche und keine Crêpes.

Reservierung

Ein bretonischer Tisch in Paris 12

Dienstag bis Samstag, mittags und abends, durchgehend geöffnet.
240 rue du Faubourg Saint-Antoine, zwischen Bastille und Nation.